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Tom lehnt sich zurück und somit liegen wir beide auf meinem Bett.
Ich kuschel mich an seinen Körper; ich will einfach nur Wärme genießen, denn ich fühle mich in letzter Zeit ziemlich allein...
Sanft streichelt mir mein Zwilling über den Rücken.
Dann spüre ich einen Kuss auf meiner Stirn und wieder ziert eine Gänsehaut meine Haut.
Wieso krieg ich bei sanften Berührungen von Tom denn Gänsehaut?
Langsam streichelt er mit einem Finger über meinen Nacken und ich schmiege mich noch fester an ihn.
Mir wird plötzlich so heiß. Es ist ganz anders, als wenn ich allein bin. Wenn Tom da ist, fühl ich mich gleich besser.
Langsam wandert sein Finger über meinen Hals und dann über meine Brust.
Ich blicke Tom an und ich... kenne diesen Ausdruck von ihm gar nicht.
Doch plötzlich lassen seine Hände von mir ab, als er bemerkt, dass ich ihn ansehe.

Aber... jetzt verschwindet doch diese wohlige Wärme. Nicht aufhören... Mach doch bitte weiter, Tom.
Aber er steht auf. Rückt von mir weg und mit einem Schlag fühl ich mich wieder allein, hilflos und klein.

"Ich ähm.. geh mir was zu essen holen... Willst du -"

Ich ziehe ihn zurück zu mir, schlinge meine Arme um ihn und bette meinen Kopf in seine Halsbeuge.

"Bleib bei mir.."

Und wieder verspüre ich Toms Pulsschlag, der sich beinahe überschlägt. Bin ich der Grund dafür oder ist es die Nähe zwischen uns?
Ich möchte so gerne herausfinden, was er mir verheimlicht und warum er mit einem Mal so zärtlich zu mir ist. Warum er mir so viel Zuwendung schenkt in letzter Zeit?
Wahrscheinlich nur, weil ich diese so unbedingt brauche... oder?!
Ich schmiege mein Gesicht näher an Toms Haut und bemerke auf einmal diesen süßes Duft... fast wie Vanille. Unbewusst ziehe ich ihn durch meine Nase, durch meine Lungen und lass ihn durch meine Lippen wieder heraus.
Tom zuckt kurz zusammen bei meinem Atemstoß.
Dann spüre ich wie er seine Hände auf meinen Rücken legt und sie langsam immer tiefer gleiten lässt, bis sie auf meinem Hintern inne halten.
Schon wieder bereitet diese Nähe mir eine Gänsehaut. Was ist denn bitte mit mir los?
Sanft streicht Tom mit seinen Daumen über mein Hinterteil.
Ich verkrieche mein Gesicht noch weiter in Toms Halsbeuge. Und plötzlich passiert es: Mein Puls geht schneller. Gedanken kreisen in meinem Kopf, viel zu viele und dann dieses Verlangen, meine Lippen zu bewegen und Toms Hals küssen zu müssen.
Wieso? Wieso fühle ich mit einem Mal so? Weil ich schon so lange ausgehungert bin? Weil ich endlich wieder Zuneigung und Zärtlichkeiten empfinden will? Aber warum gerade bei TOM?!

Ich kann es einfach nicht zurückhalten.
Ich küsse Toms Hals. Er zuckt wieder zusammen aber er bleibt einfach sitzen und macht nichts. Lässt es einfach geschehen.
Ich lasse mich gehen und küsse ihn leidenschaftlich weiter. Toms Hände krallen sich in meine Pobacken.
Es gefällt ihm. Es gefällt ihm. Es gefällt ihm!
Ich sauge intensiver an seinem Hals und Tom seufzt laut auf. Ohne drüber nach zu denken setze ich mich auf seinen Schoß und Tom wirft seinen Kopf in den Nacken, um mir mehr Platz zu geben.
Es gefällt ihm. Es gefällt ihm, wie ich ihn küsse. Ist das normal? Ist das, was ich mache, normal? Ist das, was Tom dabei empfindet, normal?
Wieder seufzt er auf. Ich will seine Lippen. Ich will sie küssen. Ich will sie unbedingt küssen.

Ich wandere mit meinen eigenen Lippen Toms Hals hoch, über sein Kinn bis schließlich zu seinen Lippen.
Tom ist nicht überrascht. Warum nicht? Warum ist er von meiner ganzen Aktion nicht überrascht?
Ist er sich darüber im Klaren, dass ich Zärtlichkeiten und Liebe brauche und diese auch verschenken will?
Ich massiere Toms Lippen und sie fühlen sich wunderbar an. So wunderbar, dass ich grinsen muss.
Mein Zwilling erwidert den Kuss und greift noch fester zu.
Ich will mehr. Mehr als diesen ´normalen´ Kuss. Ich will einfach mehr.
Ich streiche mit meiner Zunge über Toms Lippen und dieser öffnete seine Lippen einen Spalt, sodass ich meine Zunge hineingleiten lassen kann.
Es ist so spannend, die Mundhöhle meines Bruders zu erforschen.
Schon seit zwei Jahren hatte ich keinen verdammten Kuss. Und heute bekomm ich einen, der mich beinahe verrückt werden lässt.
Tom lehnt sich leicht nach hinten, sodass ich auf ihm liege.
Ich spiele mit seiner Zunge und er mit meiner. Dann stöhnt er auf.
Es gefällt ihm ungemein. Und mir auch.
Auch wenn ich mit dieser Zärtlichkeit keine Gefühle verbinde und ich denke, mein Bruder auch nicht.
Vielleicht ist es einfach nur diese Vertrautheit zwischen uns.

Tom drückt mich mit seinen Händen auf meinem Hintern näher an sich heran und ich muss eine Erfahrung machen, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte: Ich mache meinen Bruder geil.
Seine Erregung ist deutlich zu spüren und meine Gedanken überschlagen sich.
Plötzlich intensiviert Tom den Kuss so sehr, dass ich aufstöhnen muss.

Ich höre Schritte, aber ich will mich von diesen nicht stören lassen. Immerhin bekomme ich gerade Zärtlichkeiten geschenkt, die ich schon so lange nicht mehr bekommen habe und dann auch noch solche, die mich zergehen lassen.

"Tom, Bill, die Pizza ist fertig!"

Noch bevor die Tür aufgemacht wurde, reißt sich Tom von mir los, drängte sich an mir vorbei und rennt zur Tür, um diese vor Georg öffnen.

"Ah. Hast wohl Hunger, Tom, hm?!"
"Und wie!"

Ich weiß, dass er lügt.
Er will mich eigentlich weiter küssen.
Oder ist ihm die Situation peinlich? Ist ihm peinlich, dass er wie ich meinen Verstand ausgeschaltet hat? Ist ihm peinlich, dass er wegen mir geil geworden ist?

"Kommst du?", fragt er mich, als wenn nichts gewesen wäre.
"Ja.. ja, ich komme gleich."
"Ich ähm...", Tom senkte den Kopf beim Sprechen, "...geh schon mal vor. Also ähm... beeil dich, ja?!"
"Ja."

Dann ist er auch schon aus meinem Zimmer verschwunden.
Wie werden wir denn jetzt in Zunkunft miteinander umgehen?

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