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Seit dem Vorfall vor drei Tagen traue ich mich nicht mehr aus der Wohnung.
Ich habe so sehr Angst, dass ich wieder verfolgt werde. Oder dass ich es mir wieder einbilde.

Gustav und Georg sind heute unterwegs. Wollen shoppen oder so.
Von Tom habe ich heute noch nichts gehört.
Es ist so angespannt zwischen uns seit ich ihn geküsst habe.
Ich bereue es echt. Ich.. habe unser Bruderverhältnis gestört oder?!

Ich setze mich an den Schreibtisch und beginne zu schreiben.
Ich denke einfach an so vieles in letzter Zeit und mir geht es immer schlechter.
Schreiben hilft mir vielleicht...

´Ich bin hier irgendwo gelandet´

Ja, wo bin ich eigentlich? Was war davor und was kommt danach?

´Kann nicht mehr sagen, wer ich bin´

Ich muss anfangen zu weinen.
Ich kann nicht mehr. Ich weiß nichts mehr. In mir ist es so leer und...
Tränen tropfen auf das Blatt.
Aber das hält mich nicht davon ab, weiter zu schreiben.

´Hab die Erinnerung verloren´

Ich wisch mir die Tränen aus dem Gesicht. Weinen bringt mich jetzt auch nicht weiter.
Ich muss mich selbst wieder finden, irgendwie.
Ich schiebeb das Blatt Papier und den Stift beiseite und massiere meine Schläfern kurz.
Dann ziehe ich alles wieder zu mir hin und schreibe weiter.

´Die Bilder geben keinen Sinn´

"Hey.. ich... stör ich dich?", fragt mein Zwilling plötzlich.
Wann ist der hier rein gekommen? Wie lange schaut er mir schon beim Schreiben zu?

"Nein-nein... Ganz und gar nicht!"

Plötzlich spüre ich meinen Puls, wie er schneller wird. Ja, es stimmt, ich habe seine Näher vermisst, aber dass ich deswegen jetzt schon Herzklopfen kriege?!
Höflich, wie ich bin, stehe ich auf und schon stockt mein Atem gewaltig: Tom steht direkt vor mir.
Was mach ich nur?
Hitze steigt in mir auf und ich schlucke hart.
Tom legt seine Arme um mich, lässt sie auf meinen Hüften ruhen und zieht mich näher zu sich.

"Ich habe dich so vermisst", flüstert er leise.

Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter und genieße das sanfte Streicheln von ihm auf meinem Hintern.
Nach einer Weile ziehe ich meinen Kopf zurück und sehe in Toms Augen.
Es legt sich ein zartes Lächeln auf seine Lippen und im nächsten Moment spüre ich auch schon seine Lippen auf meinen.
Ich spüre, wie mein Brustkorb in sich zusammensinkt und meine Hände über Toms Rücken fahren.

Tom schleust seine Zunge in meinen Mund und tippt vorsichtig meine eigene an.
Ich lasse mich voll gehen, verliere die Kontrolle und wander mit Tom zu meinem Bett.
Seufzend setz ich mich auf sein Becken und küsse seinen Hals entlang.
Toms Hände greifen unter mein Shirt und ich verpasse ihm derweil einen Knutschfleck.
Er seufzt ebenfalls auf und drängt seinen Unterleib gegen meinen.
Fuck.
Sind wir zwei erregt.
Tom zerrt an meinem Shirt und ich strecke automatisch die Arme nach oben, sodass er es mir ausziehen kann.
Sanft leckt er über meine Brust und ich kann mich vor Stöhnen kaum halten.
Kralle mich in seinen Rücken.

"Oh Tom..."

Er saugt an einer meiner Brustwarzen und lässt sie hart werden.
Ich kraule seinen Nacken und er seufzt auf.
Dann zieht er sich blitzschnell sein Shirt über den Kopf und grinst mich neckisch an.
Ich drücke ihm sofort wieder meine Lippen auf und wir züngeln uns in eine liegende Position.

"Bill..."
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