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Ich sitze auf diesem scheiss Sofa und kann mich keinen Zentimeter bewegen.
Was sollte die Reaktion von Tom?
Hat er denn kein ungutes Gefühl, wenn er mich innig küsst?
Hatte er kein ungutes Gefühl, wenn auch nicht in dem Moment, als er mir einen geblasen hat?
Was..fühlt Tom?

Ich seufze und meine Beine tragen mich in mein Zimmer.
Aber schlafen kann ich nicht.
Ich weiß nicht warum, aber meine Aussage, die eigentlich total berechtigt und verständlich war, hatte Tom total verletzt.
Und das tut mir weh, sehr weh.
Weil ich ihn so eingenommen habe und ihm dadurch das Leben so schwer gemacht habe und jetzt habe ich ihn verletzt obwohl ich.. mich bessern wollte.
Ich wollte doch alles alleine schaffen. Tom log mir vor, dass ich stark sei.
Aber ich bin schwach. Brauche jemanden, an den ich mich klammern kann.
Und diesen Jemand habe ich durch meine Aussage vorhin verloren... Habe ihn zutiefst verletzt.
Nur die Frage ist, warum es ihn verletzte.
Tom kann doch logisch denken und moralisch handeln.
Außer es setzt dieses eine Gefühl ein und das nennt man Liebe.
Aber das kann ich mir nicht vorstellen. Tom könnte niemals so intensive Gefühle für seinen eigenen Bruder entwickeln! Sicherlich nicht.

Ich will einfach nicht, dass er sauer oder sonst was auf mich ist. Ich brauche ihn doch. Inwiefern das jetzt egoistisch ist, weiß ich nicht, aber er ist mein Bruder.
Und ich will ihm irgendetwas widmen, ihm etwas schenken.
Und plötzlich fallen mir Worte ein. Worte, die ihm zeigen können, wie sehr ich ihn liebe und für ihn da bin, so wie er für mich da ist.
Ich setze mich an den Schreibtisch. Der Wecker zeigt 05:03 Uhr an. Aber das ist mir egal. Wenn ich gut bin, ist dieser persönliche Song schon morgen fertig.

´keiner weiß wie`s dir geht
keiner da der dich versteht
der tag war dunkel und allein
du schreibst hilfe mit deinem blut
obwohl es immer wieder wehtut
du machst die augen auf und alles bleibt gleich

ich will nicht stör`n und ich will auch nicht
zu lange bleiben
ich bin nur hier um dir zu sagen

ich bin da,
wenn du willst
schau dich um dann siehst du mich
ganz egal wo du bist
wenn du nach mir greifst dann halt ich dich

dein leben sinnentleert,deine schatten tonnenschwer
und alles was du jetzt brauchst hast du nicht
du suchst den Regenbogen
er liegt tot vor dir am Boden
er hat solang es ging gestrahlt nur für dich

ich will nicht stör`n
und ich will auch nicht zu lange bleiben
ich bin nur hier um dir zu sagen

Du bist nicht alleine ich bin an deiner Seite
ich bin da, wenn du willst
schau dich um dann siehst du mich
ganz egal wo du bist
wenn du nach mir greifst dann halt ich dich

wenn du die Welt nicht mehr verstehst
und jeder tag im nichts vergeht
wenn sich der Sturm nicht mehr legt
und du die Nacht nicht mehr erträgst
ich bin da wenn du willst
ganz egal wo du bist

an deiner Seite nur eine weile

ich bin da
ich bin da wenn du willst
ich bin da ganz egal wo du bist
ich bin da schau in dich rein dann siehst du mich
ganz egal wo du bist
wenn du nach mir greifst halt ich dich
ich bin da wenn du willst ganz egal wo du bist

an deiner Seite nur eine weile
du bist nicht alleine

ich bin an deiner Seite´


Nachdem ich alles aufgeschrieben habe, schließen sich meine Augenlider und ich schlafe mit einem Lächeln und dem Gedanken an meinen Bruder ein...

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