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Und ich komme mir wieder so allein vor.

Kaum ist Tom fünf Minuten weg und ich fühle mich einsam.
Das ist doch nicht mehr normal.
Bin ich wirklich irgendwie... krank?
Langsam verschränke ich die Arme vor meiner Brust und mir ist plötzlich so kalt...
Was ist nur los mit mir?
Kann ich wirklich nicht mehr?

Ich bin nicht verloren, keineswegs... Ich bin einfach nur einsam.
Aber deswegen werde ich doch jetzt nicht weinen. Oder?
Zu spät.
Das Gefühl der Einsamkeit und der Verlassenheit breitet sich in meinem ganzen Körper aus und ich schaffe es kaum noch zurück in mein eigenes Zimmer..
Dort angekommen kauer ich auf dem Boden, der kalt ist und ich beginne zu zittern und die ersten Tränen bahnen sich ihren Weg aus meinen Augen.
Was ist das nur?
Ich hab mich noch nie so.. vergessen gefühlt.
Ich will nicht weinen.
Aber ich kann einfach nicht aufhören.

Ich schniefe laut und ziehe die Knie eng an meinen Körper.
Ich will mich wieder wohl in meiner Haut fühlen.
Was ist nur los?
Ich kann kaum noch atmen vom ganzen Rumheulen und schnappe immer wieder japsend nach Luft.
Plötzlich geht meine Zimmertür auf und ich hebe meinen Blick - Tom.
Hab gar nicht bemerkt, dass er wieder da ist...

Und schon im nächsten Augenblick fühle ich seine Nähe. Er umarmt mich so gut es geht.
Ich lege meinen Kopf in seine Halsbeuge und fühle mich jetzt richtig leer.

"Bill...", kommt es von ihm.

Sanft haucht er mir einen Kuss auf den Hals.
Die Stelle kribbelt wahnsinnig.
Und ich fühle mich mit einem Schlag nicht mehr leer.
Im Gegenteil - ganz erfüllt von einem angenehmen Gefühl.

"Tom.. ich weiß nicht, was-"
"Ssscht", haucht er und streichelt über meinen Arm.
Er zieht seinen Kopf zurück und sieht mich an.
Ich lächle bei seinem Anblick.
Nie ist mir aufgefallen, wie.. schön er ist.
Langsam steht er auf und setzt sich auf mein Bett.
Ich starre ihn immer noch an.

"Bill?"
"Oh äh ja."

Meine Tränen hören auf zu fließen und ich stehe auf.
Will mich neben ihn setzen, aber Tom greift nach meinem Arm und zieht mich auf seinen Schoß.
Ich weiß nicht warum, aber mir steigt Röte ins Gesicht.
Er drückt mich näher an sich heran.
Ich lege meinen Kopf auf seine Schulter.
Er streichelt über meinen Rücken und immer tiefer.
Bis seine Hände schließlich auf meinem Po zur Ruhe kommen.

Ich atme tief ein und puste aus Versehen die Luft gegen Toms Hals.
Der zuckt zusammen und ich merke, wie sich auf seiner Haut die Haare aufstellen.
Gänsehaut?
Sanft streichel ich jetzt über Toms Rücken.
Wir schweigen und hören dem anderen beim Atmen zu.

"Du bist so schön, wenn du so verletzlich bist...", meint Tom irgendwann.
Was soll das denn jetzt?
Niemand ist schön, wenn er ´n vollgeheultes Gesicht hat und jämmerlich am Boden kauert.
Mit den Daumen streichelt er meinen Hintern.
Immer noch frage ich mich, was daran Schön sein soll.
"Weil... dann kann ich dich beschützen...", flüstert Tom leise, nur so, dass ich es höre.
Mein Herzschlag wird schneller.
"Ich... mag das, wenn du... also... wenn ich dich halten kann und ähm.. du mir so nah bist."
Mein Herzschlaf wird noch schneller.
Tom...
"Bill, ich mag das. Verstehst du? Das hier-", er streichelt meinen Hintern während er das sagt, "-und das hier-", er wandert mit seinen Händen unter mein Shirt und ein Schauer jagt durch meinen Körper, "-und-".
Er neigt seinen Kopf zu mir und sieht mich an. Dann kommt er mir gefährlich nahe, haucht auf meine Lippen "-und das hier." und küsst mich anschließend.
Mir wird warm ums Herz. Und es kribbelt unwahrscheinlich in meiner Bauchgegend.
Jetzt bin ich doch völlig durcheinander doch ich erwidere den Kuss, will diese Wärme einfach nicht verlieren...
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