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AChtung: Lemon
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Toms Stöhnen holt mich aus den Gedanken zurück.
Aus Versehen streiche ich über seine Erregung als ich meinen Kopf zurückziehe.
Was mach ich hier?
Eben wollte ich es noch so sehr und jetzt?
Warum schaltet sich mein Gehirn bei solchen moralischen Sachen nie aus?
Warum kann ich diesen Moment nicht einfach erleben?

Plötzlich tauchen Toms Augen vor meinen auf.
Seine Wangen glühen.
Sein Atem vibriert in der Luft.

"Alles...klar?"
"Tom.. ich weiss nicht..also.."
"..Ob das so ne gute Idee ist?", ergänzt er meinen Satz.
Ich nicke.
Tom sieht zur Seite.
Schon wieder habe ich ihn in gewisser Weise verletzt..
"Tu einfach das, was du fühlst. Dann wird es richtig sein", meint er schließlich.
Und dann spüre ich schon wieder seine Lippen auf meinen.
Wenn ich tun soll, was ich fühle, dann.. weiss ich nicht, was ich tun soll.
Aber anscheinend weiss Tom es genau.
Langsam zieht er mich auf seinen Körper.
Den Kuss jedoch löst er nicht.
Und ich bin zu schwach um den Kuss abzubrechen.
Mein Zwilling gibt mir durch diese Zärtlichkeiten Kraft, Luft zum Atmen.
Und Stück für Stück krieche ich aus dem schwarzen Loch, in das ich gefallen bin, wieder heraus.

"Hmm..Mgh..", stöhne ich in den Mund von Tom.
Derweil streichelt Tom mir über die Seiten.
Meine Boxershorts spannt schon richtig.
Fuck.
Wieso erregt mich mein Bruder so dermaßen?
Ich löse den Kuss, muss nach Luft schnappen.
Höre Toms flachen Atem auf meiner Haut und schon im nächsten Augenblick spüre ich ein Saugen an meinem Hals.
Das gibt nen Knutschfleck. Aber nen ganz gewaltigen!
Ich schließe meine Augen und werfe den Kopf in den Nacken.
Geil.
Geiler.
Tom und ich.
Ich keuche.
Tom fährt mit seinen Lippen weiter hoch zu meinem Mund und presst diese wieder auf meine.
Ich gewähre ihm Einlass.

Vorsichtig wollen Toms Hände meine Boxershorts abstreifen.
Aber will ich das wirklich?
´Tu einfach das, was du fühlst. Dann wird es richtig sein.´
Ich fühle... Erregung, Verlangen, Sehnsucht und.. irgendwas ist da noch, aber ich weiss nicht, was genau das ist.
Aber er meint, es wird richtig sein.

Ich lasse es also geschehen.
Hebe meinen Po hoch, sodass Tom die Shorts besser entfernen kann.
Ich küsse ihn erneut, dann spüre ich, wie ich gedreht werde und Tom nun auf mir liegt.
Aber es ist kein Stoff mehr zwischen uns.
Auch er muss sich von seiner Boxershorts entledigt haben.

Tom presst seine schon angeschwollenen Lippen wieder auf meine.
Ich kralle meine Fingernägel in Toms Rückenhaut.
Langsam beginnt er sich an mir zu reiben, unsere Erektionen treffen dabei immer wieder aufeinander und wir stöhnen kehlig und tief.

"Oh Bill...", stöhnt Tom in mein Ohr.
Ich hebe mein Becken entgegen des Unterleibs meines Bruders und muss seufzen.
Die Ekstase ist kaum auszuhalten.
Wie lange habe ich solche Berührungen und die ausgelösten Empfindungen dadurch schon nicht mehr gespürt?

Ich will ihn.
Entweder, weil ich zwei Jahre Sexentzug hatte.
Oder, weil mich mein Bruder inzwischen richtig wahnsinnig machte und mein Verstand langsam aber sicher in einem Nebel versank.

"Ich will dich", hauche ich in sein Ohr diesmal.
Und jetzt lasse ich mich nur noch von Gefühlen, Empfindungen und Trieben leiten.

Minuten später spüre ich einen Schmerz.
"Alles okay?", keucht Tom.
"J-ja, mach weiter...", kommt es abgehackt von mir.

Tom führt sein Glied tiefer in mich herein und das Gefühl ist überwältigend.
Ich kann es nicht beschreiben. Es fühlt sich verdammt geil, wenn er in mir ist.
Wenn ich ihn spüren kann.
Wenn ich ihn fühlen, anfassen kann.
Wenn ich ihn küssen kann.

Plötzlich muss ich heftig aufkeuchen - stöhnen - fast schreien.
Tom hat einen Punkt in mir getroffen, der mich Sterne sehen lässt.
Ich kralle meine Hände in Toms Rücken. Wahrscheinlich werden meine Fingernägel Spuren hinterlassen, aber das ist mir sowas von egal.
Ich will, dass er das nochmal macht.
Da.
Und schon wieder.
Ich stöhne den Namen meines Zwillings laut und gedehnt.
Toms Stöhnen nehme ich ebenfalls wahr.

"Du..bist so geil eng, Bill...", stöhnt er mir entgegen, als er sich schneller in mir bewegt.

Und dann kommt der Punkt, an dem sich mein ganzer Körper extrem anspannt, eine Welle der Erlösung über mich schappt, mich überkommt das Gefühl, was ich mir sehnlichst gewünscht hatte: Befriedigung.
Ich höre nur noch Tom laut stöhnen, bevor ich ihn auf meinem Körper spüre.

Toms schneller Atem schlägt gegen mein Gesicht. Meiner hat sich ebenso wenig beruhigt wie seiner.
Zart streiche ich nun über seinen Rücken.
Er zieht sich aus mir raus.
Und ich spüre einen stechenden Schmerz.
Tom bemerkt meine verzogene Miene und küsst mich sogleich.

Mein Zwilling legt sich direkt neben mich.
Ich bleibe auf dem Rücken liegen.
Sanft streichelt er über meinen Bauch.

"Du hattest echt Recht", meint er dann plötzlich.
Ich neige meinen Kopf zu ihm und sehe ihn fragend an.
"Na, dass der Sex mit demjenigen, den man liebt, am Besten ist."

Das hat Tom jetzt nicht wirklich gesagt oder?
Kann mir mal jemand sagen, was hier passiert oder was hier passiert ist?

Mein Bruder sieht mich erwartungsvoll an, aber ich kann nichts anderes, als ihn entgeistert anzugucken und mich anschließend auf die Seite zu legen um ihm nicht mehr ins Gesicht sehen zu müssen.

Ich weiß wie ernst er diese Worte meinte.
Er liebt mich.
So richtig.
Nicht wie ein Bruder einen Bruder lieben sollte.
Nein.
Es ist viel mehr im Spiel.
Tiefgründige Liebe.
Und das trifft mich wie ein Schlag.

Ich habe meinen Bruder gerade ausgenutzt.
Habe mit ihm geschlafen weil.. ich so erregt war und endlich wieder Sex haben wollte.
Wie egoistisch bin ich eigentlich?
Wieso habe ich diese Gefühle von Tom zu mir nur nie bemerkt?
Es muss doch schon öfter Anzeichen gegeben haben?!
Ich wollte immer nur seine Wärme, weil ich so verloren mit mir selbst war.
Und Tom mir Kraft durch Berührungen und Küsse gab.

"Ach.. So ist das."
Tom holt mich aus meinen verzweifelten Gedanken zurück.
Ich kann mich nicht zu ihm umdrehen und ihn ansehen.
Ich hab in seiner Stimme das Traurige und das Enttäuschte rausgehört, ich muss es nicht noch auf seinem Gesicht lesen können.

Ich merke, wie er aufsteht, seine Sachen nimmt und das laute Knallen meiner Zimmertür.
Ich fühle mich so mies. Wieso hab ich das nicht bemerkt? Dann hätte ich doch nicht mit ihm geschlafen.
Ich hätte sowieso nicht mit ihm schlafen sollen!
Oh man, was hab ich nur für Scheiße gebaut?

Schon laufen mir die ersten Tränen wieder übers Gesicht.
Das kann doch nicht sein, dass ich nur noch am Heulen bin.
Was hab ich eigentlich für ein beschissenes Leben?
Ich schiele auf den Wecker.
In 9 Stunden kommen Gustav und Georg wieder.
Und nichts wird so sein, wie zu der Zeit, als sie die Wohnung verlassen haben...
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